Wo liegt denn eigentlich Wart ?

So hat sich wohl manche/r gefragt, als er/sie sich auf den Weg zu den “Klarinettentagen Wart 2000 “ in den Schwarzwald machte. Mittlerweile liegt Wart hinter uns. Das Wochenende vom 3.bis 5. März ist war einem einzigen Thema vorbehalten: Dem deutschen B-Klarinetten-Mundstück. Die lokale Presse reagierte etwas irritiert. Wahrscheinlich haben die Redakteure sich gedacht, “wie kann man um ein einzelnes Teil eines einzelnen Instrumentens nur so viel Aufhebens machen?” und so vergaßen sie nicht nur, die Ankündiugung in der Tageszeitung zu veröffentlichen, sondern sie versäumten darüber auch den Termin selbst. Knapp einen Monat später kam denn der Anruf: “Sie haben doch demnächst diese “Klarinettentage” in Wart, oder nicht?” Der Mann war einen ganzen Monat zu spät.

Nun, Klarinettisten wissen schon ganz genau, weshalb sie so viel Zeit und auch so weite Wegstrecken auf sich nehmen, um etwas Neues über Mundstücke zu erfahren bzw. um ganz einfach ausprobieren zu können. Und da zeigt sich denn auch schon das Dilemma des ganzen Unterfangens, welches mir sozusagen als Fazit aus den Klarinettentagen geblieben ist:

Klarinettisten suchen - wie sicher auch andere Musiker - ständig nach einer Möglichkeit, ihr Spiel zu verbessern. Dafür fahren sie auch von Wien oder Bern bis in den Schwarzwald. Sie probieren dort etwas Neues. Ja, sie probieren wirklich eine kleine Weile, um dann aber doch ganz oft festzustellen, dass das Neue irgendwie “anders” ist, als das, was sie gewöhnt sind, was sie schon kennen. Und für manchen ist das Grund genug, das Neue abzulehnen mit dem Kommentar: “ das ist es nicht, was ich suche...”. Ja, was suchen sie denn dann? Ich kann nur anregen, einmal darüber nachzusinnen, ob etwas Neues nicht zugleich auch immer etwas anderes sein muss.

Doch möchte ich hier der Reihe nach über jene Dinge berichten, die möglicherweise für all jene, die nicht in Wart sein konnten, von Bedeutung sein könnten.

Der Freitag Abend begann mit einem Konzert. Wie es “draußen”, im Konzertsaal und in den Köpfen der Zuhörer genau ankam, dazu kann ich nur wenig sagen, denn ich gehörte zu jenen, die auf der Bühne standen, um zu musizieren. Meine musikalischen Partner waren Günther Weigel, ebenfalls Klarinette, und Reinhard Singer am Klavier.

In gewisser Hinsicht war dieses Konzert ein besonderes Abenteuer: Nicht nur, dass sowohl Besetzung als auch Programm wegen Krankheitsausfällen erst eine Woche vorher feststanden, sondern vor allem auch deshalb, weil wir auf neuem Material bliesen. Für mich war es ein Test, ob die neuen Blätter von Alexander Willscher bestehen würden; für Günther Weigel war es ein doppelter: Er blies auf einem neuen (Kristall-)Mundstück und mit einem der neuen Blätter. In nur wenigen Tagen, in den kurzen Pausen zwischen seinen über 50 Schülern, hat er alles daran gesetzt, sich an das neue Mundstück zu gewöhnen. Und es ist ihm doch erstaunlich gut gelungen, meine ich.

Mich brachte dieses Experiment auf eine faszinierende Idee: Warum eigentlich sollte es nicht möglich sein, endlich einmal Blätter und Mundstücke respektive die Bahnen perfekt aufeinander abzustimmen? Ich für meinen Teil hatte das Gefühl, solches, “nahezu vollkommen harmonierendes” Material zum ersten Mal dort in Wart in Händen zu halten. Dass ich am Ende mit solch ungewohnt idealen Voraussetzungen auf der Bühne dann doch nicht alles genau so verwirklichen konnte, wie ich das gerne gehabt hätte, lag dann wohl am leichten Flattern in meinem Bauch. Schließlich stehe ich in den letzten Jahren eher selten auf der Bühne, habe ich mich doch mehr und mehr dem Klarinettenbau verschrieben. Und der fordert seine Zeit.....

Es ist mir in Folge dieses Wochenendes klar geworden, dass bis zu einem bestimmten Grad die ewige Suche des Klarinettisten ein zumindest vorläufiges Ende gefunden hat. Es lassen sich heute Mundstücke und Bahnen herstellen, welche genau definierte Geometrien aufweisen, sodass die Unterschiede zwischen an und für sich “gleichen” Mundstücken immer weniger ins Gewicht fallen. Zumindest was Kautschukmundstücke betrifft. Bei Glasmundstücken ist das schon ein bißchen anders, doch dazu möchte ich später Stellung beziehen. Bleiben wir noch kurz bei den Blättern, ohne die ein noch so gutes Mundstück wertlos bleibt.

Blätter machen Leute

Im letzten rohrblatt wurde die neue Blättermaschine von Alexander Willscher kurz vorgestellt. Klarinettenblätter von einer “digitalen Schablone” zu kopieren, wie diese Maschine das kann, ist meiner Ansicht nach eine geniale Idee. Es sind jetzt endlich Variationen und Korrekturen der Blattform in wenigen Minuten möglich, die früher nur in jahrelanger Entwicklung unter enormen Kosten über Dutzende von Stahlschablonen möglich waren. Natürlich braucht es einen besonnenen Geist, der darüber wacht, dass die unendlichen Spielmöglichkeiten in vernünftigem Rahmen gehalten werden. Und es braucht die Mitarbeit zahlreicher erfahrener Klarinettisten. All das ist in den vergangenen Monaten über die Bühne gegangen und der Prozess dauert an. Es liegen seit März 2000 die ersten Blattschnitte vor, welche in ihrer Geometrie so exakt, wie es eben menschenmöglich ist, auf häufig geblasene Bahnen abgestimmt wurden.

Versuchen wir einmal, uns zu erinnern: Der deutsche Klarinettist pflegte bis vor nicht allzulanger Zeit, seine Blätter selbst herzustellen. Die schon viele Jahre währende Suche nach einem universellenn Blatt aus industrieller Fertigung zeigte sich dann zu Beginn meiner Studienzeit (etwa 1977) erstmals erfolgreich. Seit damals hatte sich dann “das Blatt” gewendet. War man zuvor auf der Suche nach dem Blatt zum eigenen Mundstück, so machte man sich jetzt auf die Suche nach dem geeigneten Mundstück zum vorhandenen Blatt. Dass dabei manche Individualität und vor allem auch Autonomie (was die Selbstversorgung mit eigenen Blättern anging) auf der Strecke blieb, ist bekannt. Es gab nichtsdestotrotz zahlreiche Versuche, immer wieder neue Blattformen auf dem Markt zu etablieren, doch, wie oben erwähnt, waren diese Unternehmungen mit viel Mühe und finanziellem Einsatz verbunden. Auch Alexander Willscher gehört zu jenen, die einen Schrank voller Stahlschablonen haben, denen man auf den ersten Blick nicht die Mühe und auch nicht die Kosten ansieht.

Im Eröffungskonzert zu den Klarinettentagen in Wart wurde jedenfalls für mich diese Ära des Ringens um geeignete Materialkombinationen einem (vorläufigen?) Höhepunkt entgegengeführt, so meine ich. Ich hatte an der in wenigen Tagen eingestellten und abgestimmten Materialkombination Mundstück-Blatt nichts mehr auszusetzen. Was nicht gelang, das lag an mir.

Ein langer Samstag

Bereits kurz vor acht Uhr morgens waren die ersten KlarinettistInnen vor der Tür des großartigen Congress-Center in Wart. Sie wollten probieren. Und sie haben probiert. Den ganzen Tag lang, über alle Pausen hinweg bis spät in den Abend hinein. 100 überarbeitete Kristallmundstücke der Firma Pomarico, die durch einen Stand des heutigen Firmenchefs Giorgio Clerici in Wart als einziger Mundstückhersteller neben Alexander Willscher vertreten war, und 25 Typen von Kautschukmundstücken wurden getestet, verglichen. In insgesamt vier Räumen hörte das Blasen nicht mehr auf. Für uns, die Veranstalter, bleibt nur zu wünschen, dass dabei vor allem auch neue Erkenntnisse gewonnen wurden. Die Auswertung der Bewertungsbögen und Gespräche lassen in etwa Folgendes resümieren:

- Kristallmundstücke sind in Deutschland nach wie vor umstritten. Es gibt wohl auch zahlreich Vorurteile. Diejenigen, die sich in Wart für ein Glasmundstück erwärmen konnten und es dann auch mitnahmen, hatten bis auf wenige Ausnahme alle zuvor schon Glasmundstücke geblasen. Zwei Klarinettisten und eine Klarinettistin waren es nur, die sich dafür gewinnen ließen, von altgewohnten Kautschukmundstücken auf Glas umzusatteln.
- Unter den verschiedensten Bahnen zwischen 0,8 und 1,2 mm Öffnung fanden die mittleren Bahnen um ca. 1,0 mm Bahnöffnung herum den größten Anklang. Bemerkenswert erscheint mir in diesem Zusammenhang, dass ein Klarinettist, der bislang nur Wiener Bahnen kannte und auch geblasen hatte(und dazu nur unter Schwierigkeiten die richtigen Blätter fand), sich von der Vielseitigkeit einer AW7-Bahn (öffnung ca. 0,91 mm, in der Art, wie sie unter anderem von Martin Spangenberg geblasen wird,) überzeugen ließ.
- Und, wie oben schon angedeutet: Umstellung fällt schwer.

Die Vorträge

Drei Vorträge wurden im Laufe des Samstags gehalten. Von Alexander Willscher aus Nürnberg, von mir und von Walter Krüger aus Markneukirchen. Es folgt hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Details aus meiner Sicht.

Herr Willscher bedauerte zu Anfang, dass außer Herrn Clerici kein weiterer Mundstückhersteller der Einladung nach Wart gefolgt war. Er meinte, dass es doch sicherlich noch viel voneinander zu erfahren gäbe, und dass der Mundstück- und Blattbau noch reichlich Gelegenheit zur Entwicklung böte. Herr Willscher hatte die Zuhörer aufgefordert, Fragen zu stellen oder auch einfach über eiegene Efahrungen zu berichten. Diese Aufforderung nahm Herr Hans-Jürgen Müller, der mit seiner Frau als “Abgesandter” der Deutschen Klarinettengesellschaft gekommen war, zu m Anlass, für den im kommenden Herbst geplanten zweiten deutschen Klarinettenkongress in Leipzig einen “runden Tisch” vorzuschlagen, der nun unter dem von Herrn Müller vorgeschlagenen Motto: “Welche Chancen und Risiken bietet ein offener Informationsaustausch zwischen Klarinettenherstellern und Blätter- und Mundstückherstellern?” So spinnt sich bereits heute ein roter Faden von Wart nach Leipzig. Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Hersteller dieses Angebot wahrnehmen werden und mehr die Chancen als die Risiken sehen können. (Dies wäre mein Wunsch.)

Ein weiteres Thema, das Herrn Willscher am Herzen lag, war der Appell an alle Klarinettisten, doch viel experimentierfreudiger und weniger voreingenommen an den Vergleich unterschiedlichster Materialien heranzugehen. Es folgten noch eine Vielzahl von Antworten auf Fragen der Zuhörerschaft.

Ich selbst sprach am Nachmittag über Kristallmundstücke, über deren Möglichkeiten und Grenzen. Ich möchte hier Herrn Clerici zitieren, welcher selbst nach vorne gekommen war, um mit wenigen Worten (allerdings auf Italienisch) zu erklären:
“Wenn Sie mit guten Freunden bei einem Glas mit rotem Wein zusammensitzen, aus welchem Material würden Sie sich Ihren Pokal am ehesten vorstellen können? Aus Holz, aus Hartgummi, aus Plastik oder aus Kristall? Wie klingt es, wenn Sie die Pokale zum “salute” erheben und leicht aneinanderschlagen?”
Ich gebe ihm recht. Es ist das Wesentliche, was es über Kristallmundstück zu sagen gibt. Es ist eine andere Frage, auf welchem Weg man genau diesen kristallklaren Klang tatsächlich auch auf die Klarinette übertragen kann. Hier spielen akustische Koppelungen zwischen Mundstück und Klarinette, hier spielen Bohrungsdifferenzen eine große Rolle. Vor allem die Unregelmäßigkeit, die den Kristallmundstück infolge des schwer kontrollierbaren Gussvorganges zu eigen ist, macht es den meisten Klarinettisten schwer, sich mit diesem Material anzufreunden. Zumindest scheint dies in Deutschland so zu sein. Mir selbst ist außer den klanglichen Möglichkeiten vor allem die Konstanz und die möglicherweise lebenslange Lebensdauer der Kristallmundstücke entscheidendes Argument. Ich blase inzwischen auf drei verschiedenen Kristallmundstücken und werde kaum je wieder auf Kautschuk oder Plexiglas-Mundstücke zurückgehen, auf denen ich mehr als zwanzig Jahren geblasen habe.

Herr Walter Krüger, der den rohrblatt-Lesern sicher gut bekannt ist als “der” Mundstückakustiker, versuchte vor allem klarzumachen, welche enormen Kräfte an einem Mundstück wirken, damit überhaupt ein Klarinettenton entstehen kann. Rund 170dB werden in der Äußersten Mundstückspitze gemessen, die als Steuerkräfte das Blatt zum Öffnen und Schließen bewegen, die aber auch stark auf das Material des Mundstückes einwirken. Ferner sprach er über jene Eigenschaften, die ein “gutes” Klarinettenblatt auszeichnen. Da war vor allem die Rede von der “Halbwertsbreite” des Blattes, jenes Maß, welches Auskunft darüber gibt, wie “scharf” ausgebildet die Eigenresonanz eine Blattes ist. Seltsamerweise erwiesen sich Blätter mit ausgeprägter Eigenresonanz (d.h. die Blätter schwingen alleine für sich genommen in einem sehr eng begrenzten Frequenzbereich) als die besseren. Damit diese Blätter dann überhaupt den gesamten Frequenzumfang der Klarinette abdecken können, muss eine starke Bedämfpung des Blattes (durch die Lippe des Bläser und vor allem durch die Feuchtigkeitssättigung) erfolgen. Herr Krüger zeigte sich wieder einmal als begabter Vermittler zwischen den Welten der theoretischen Physik und dem Praxisbezug, der für uns Klarinettisten und Instrumentenbauer das Wesentliche darstellt. Ganz ohne Formeln kam er allerdings dann doch nicht aus, was manchen Zuhörer zum Schmunzeln brachte, hatte er doch zuvor angekündigt, er wolle nach Möglichkeit niemanden mit ebensolchen belästigen. Aus dem Gesagten folgte der Schluss, dass Mundstück und Blätter großen mechanischen Belastungen widerstehen können müssen, und dass deshalb vor allem die Mundstückbahnen eine hohe Formstabilität und Festigkeit aufweisen müssten. Bahnen aus Metall wurden wieder einmal vorgeschlagen. Wie schon oben gesagt, es gibt noch vieles herauszufinden. Dabei ist in der Vergangenheit schon vieles gefunden worden, wir müssten es vielleicht nur wiederentdecken?

Der Test

Der Samstagabend ging mit einem Vergleichstest zu Ende. Frau Christine Halder, Ravensburg, Prof. Norbert Kaiser, Stuttgart und Günther Weigel, Bietigheim, spielten nacheinander vier unterschiedliche Mundstücke. Fragestellung war: Welche klanglichen Einflüsse gehen auf den Bläser zurück, welche liegen im Material? Und wieweit trauen sich KlarinettistInnen, sich dem direkten Vergleich mit ungewohntem Material zu stellen?

Eins konnten alle feststellen: Den Bläser erkennt man immer wieder, ganz gleich, auf welchem Mundstück und Blatt er spielt. Weniger eindeutig waren die Aussagen über die Eigenschaften von Material und Bahn der Mundstücke. Natürlich ist es meine subjektive Interpretation, die ich dem Leser hier als Zusammenfassung aus allem Gehörten gebe:

Das kobaltblaue Kristallmundstück der Fa. Pomarico (Bahn 2*) kam dem von der Fa. Zinner hergestellten Tonelin-Mundstück (mit AW18-Bahn) klanglich am nächsten. Trotz nicht gerade idealem Blatt war die Brillanz des Glasmundstückes unüberhörbar. Die große Resonanz des Tonelin-Mundstückes verlangt allerdings mit Sicherheit auch die entsprechenden Fähigkeit des Bläsers, dem Anflug von Schärfe erfolgreich aus dem Weg zu gehen, was sich nicht immer als so leicht herausstellte. Im Vergleich dazu waren die Kautschuk-Mundstücke (AW7-Bahn und AW9-Bahn) wesentlich weicher und gedeckter im Klang, was man durchaus positiv bewerten kann.

über die Bahnen ließ sich aus dem Gehörten für mein Ohr immerhin so viel ableiten, dass die paraboloide Bahn AW9 wohl klanglich ungeheur viele Möglichkeiten bietet, vor allem im pianissimo, dass andererseits die Intonation ohne das geschulte Ohr des Klarinettisten und ohne seine Routine im Umgang mit dieser offenen Bahn zum echten Problem werden kann. Allein Herrn Kaiser gelang es, mit dieser Bahn den Anfang der Debussy-Rhapsodie so farbenreich und doch so tonhöhenrichtig zu blasen, wie man das eigentlich erwartet.

Mit dem Wiener Mundstück (Bahnöffnung 0,84 mm) kamen alle drei Bläser überhaupt nicht zurecht, was Anlass zu manchem Schmunzeln gab. Bei all der vielen Mühe, die sichtlich in das Mundstück investiert wurde, kam eigentlich nichts heraus. Dies sagt allerdings nicht unbedingt ewtas darüber aus, ob mit mehr Wissen im Umgang mit solchem Material nicht doch etwas zu erreichen wäre.

Abschluss

Am Sonntag traf man sich noch in Liebelsberg, wo meine Werkstatt zuhause ist (und ich Übrigens auch). Von den insgesamt fünfzig Teilnehmern waren noch dreizehn Unentwegte übriggeblieben. Das wesentlich zu Erwähnende ist, dass alle noch Beteiligten übereinstimmend zum Schluss kamen, dass gemeinsames Weiterforschen und vor allem der offene Informationsaustausch wünschenswert seien. Es wurde angeregt, ein Thema zu formulieren, welches Gegenstand einer ggf. auch Öffentlich gefördertern Untersuchung sein könnte. Unter den angebotenen Überschriften fand letzltich folgendes Zustimmung:
Wie sind die Resonanzbeziehungen innerhalb des Instrumentes; welche Einflüsse haben die Zusammensetzung und die geometrische Form der im Instrumentenbau verwendeten Materialien und Mechanikteile? Und vor allem, was kann der Instrumentenbau in diesem Sinne für den Bläser noch tun?

Ob die Klarinettentage in Wart Wiederholung finden, ist noch ungewiss. Wünschenswert wäre es, wohl aus der Sicht aller Beteiligten. Bleibt nur die Frage zu beantworten, wie sich solche lohnenden Veranstaltungen künftig werden finanzieren lassen.


Martin Schöttle, Artikel für die Zeitschrift "rohrblatt", Mai 2000



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