
Die Neue Deutsche Klarinette ist eine moderne Klarinette nach dem Vorbild von Instrumenten des ausgehenden 19ten Jahrhunderts. Sie ist akustisch und mechanisch so konzipiert, dass alle Griffe des ersten und zweiten Registers identisch sind.
Dies heißt: Das Gabel-c3 ist auch im Chalumeau-Register als Gabel-f voll tauglich. Damit werden unzählige Griff-Verbindungen mit dem f1 endlich mühelos spielbar. Auch das Rutschen vom B-Triller zum C-Triller entfällt komplett.
Damit - und durch die deutlich engere Grifflage in beiden Händen - ist das größte technische Handicap der Deutschen Klarinette im Vergleich mit dem Boehm-System beseitigt.
Die Besonderheiten im Detail (bitte auf das Bild klicken):
Die Mechanik der NDK ist vollständig buchsengelagert, die Herzen mit Carbonfaser-Ringen stabilisiert und das Instrument als Ganzes resonanzoptimiert. Der relativ gedeckte aber schlanke Klang der NDK geht auf eher kleine Tonloch-Durchmesser und - wo nötig - lange Tonloch-Kamine durch Schräglochbohrung zurück, welche zugleich das Gabel-b2 ohne zusätzliche Resonanz-Klappe ermöglichen.
Folgende Modelle werden hergestellt:
sowie alle denkbaren Modelle dazwischen, je nach Vorstellung der Musiker/innen.
Über die Neu-Entwicklung einer Oboe auf Grundlage der bei uns über die Jahre gesammelten, neuartigen Erkenntnisse und akustischen Modelle wird bereits nachgedacht.